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Vorbemerkung:

Die Sieben Tagen bilden eine freie Reflexion über den biblischen Schöpfungsmythos, subjektiv gestaltet und appellativ an die heutige Verantwortung des Menschen gewendet.
Die sechs Chorstücke verwenden unterschiedliche Satztechniken zur Darstellung der Textinhalte. Die Orchesterzwischenspiele greifen Stimmungen auf durch Korrespondenz oder auch Kontrastierung.

Hinweise zur Ausführung:

Solopartien: Neben dezidierten Solistinnen ist auch an den Einsatz von Chorsolistinnen oder Teilchor-Gruppen zu denken.

Rezitation: Bevorzugt wird eine weibliche Stimme, die am besten durch Mikrophon verstärkt wird und zur Verdeutlichung des Inhalts eine Spur lauter eingestellt ist als eigentlich nötig.

Percussion: Den Ausführenden ist überlassen, inwieweit der Conga-Klang durch andere Instrumente in einzelnen Nummern ersetzt werden kann. In Nr.13 sollte jemand aus dem Chor die Woodblock-Stimme übernehmen. In Nr. 14 bei Takt 180 wäre auch an eine erweiternde Improvisation zu denken - dann muß für alle übrigen Beteiligten eine Fermate verabredet werden. Die eckigen Klammern bedeuten, dass einerseits die Rezitation länger dauern kann, andererseits dezent weiterimprovisiert werden kann.
(Nr.10 u. ö.)

Dirigent: Die kleine resignative Einlage in Nr.8, Takt 50 sollte eher dezent sein und auf keinen Fall an anderer Stelle wiederholt werden.

Orchester: Die Bläser sind solistisch gedacht. Die Streicher sollten nicht solistisch besetzt sein, wegen der Balance zum Kontrabaß.

Elektronische Klangergänzung: In den Nrn. 3, 13 und 14 wäre eine zusätzliche - eher dezente- Klangspur denkbar. Sie ist hiermit den Ausführenden anheimgestellt, ändert aber nichts an den urheberrechtlichen Gegebenheiten.

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